Lebensgemeinschaft für Menschen 
mit und ohne geistige Behinderungen

Neuigkeiten aus den Archen Asansol/Indien und Uganda

unseren Geschwister-Archen!

Anstatt von unserem Alltag möchte ich hier aus dem Alltag in unseren Geschwister-Archen in Asansol / Indien und Uganda erzählen.

Die Arche Uganda ist schon lange mit uns verschwistert. Wir haben letztes Jahr für ihr Hühnerfarm-Projekt Spenden gesammelt, dass dieses Jahr endlich in Angriff genommen werden kann. In der Arche Uganda, die 1990 gegründet wurde, leben 19 Menschen mit Behinderung und 11 Assistent*innen in zwei Häusern in einer Vorstadt von Kampala zusammen. Dazu kommen noch 7 Menschen mit Behinderung und 9 Assistent*innen aus der Umgebung, denn die Arche hat außerdem einen kleinen Bauernhof, eine handwerkliche Werkstatt sowie eine Tagesförderstätte, wo alle im Alter zwischen 9 und 60 Jahren miteinander arbeiten, lernen, feiern und einfach leben.

Corona hat auch hier einiges durcheinander gebracht: die Freiwilligen aus Europa mussten von heute auf morgen nach Hause fliegen, Projekte mit Schulen mussten zurückgestellt werden. Die Häuser durften fast 3 Monate lang von niemandem betreten werden, auch die Außenassistent*innen und Menschen mit Behinderung von außen durften nicht kommen. Es gilt eine Ausgangssperre von 19:00h abens bis 6:30h morgens, die Kirchen, der Flughafen, die Restaurants sind nach wie vor zu und erst seit kurzer Zeit dürfen wenigstens ein paar der Außenmitglieder wieder kommen. So bestand in Uganda der Alltag ähnlich wie hier aus Haushalts- und Landwirtschaftsarbeiten sowie Gebeten. Willkommene Abwechslung haben die Geburtstagsfeiern gebracht.

Die Arche Asansol in West Bengalen / Indien ist mit uns seit 2017 verschwistert und deutlich jünger und kleiner als Uganda: Gegründet 2007 mit 9 Bewohnern*  und 9 Hausassistenten* zwischen 14 und ca. 30 Jahren alt - ja, nur die Gemeinschaftsleitung, eine Außenassistent*in und wenige Menschen mit Behinderung von außen sind weiblich*. Hier gibt es neben dem Wohnhaus auf demselben Grundstück einen großen Gemüse- und Obstgarten mit Ziegenhaltung (Uganda hat übrigens Ziegen und Schweine sowie Hühner), eine Tagesförderstätte sowie eine handwerkliche Werkstatt, die insgesamt nochmals von ca. 13 Menschen mit Behinderung von außen besucht werden. Durch Corona ist dies nicht möglich, nach wie vor darf niemand von außen die Gemeinschaft betreten, die Assistent*innen waren monatelang nicht bei ihren Familien. In Indien ist gerade Regenzeit, was die Arbeit im Garten zusätzlich erschwert. Auch hier besteht der Alltag aus beten, Haushalts- und Gartenarbeit und auch hier bieten Geburtstagsfeiern, aber auch das Begehen von religiösen - und Nationalfeiertagen schöne Unterbrechungen im teils monotonen Alltag.

Beide Archen bemühen sich, die bedürftigen Familien derer, die sonst ihre Tagesprogramme besuchen, mit Lebensmitteln zu versorgen. Beide bemühen sich um Kontakt mit denen, die nicht kommen dürfen, via Telefon und da, wo möglich, via Videotelefonie.

Wer mag, kann mit ihnen in Kontakt treten bzw. sich weiter informieren via:

https://www.facebook.com/larcheug/

https://www.facebook.com/AshaNiketanAsanasol/

Wer spenden möchte, kann das hier tun (einfach im Verwendungszweck die jeweilige Arche angeben):

https://www.arche-deutschland.de/unterstuetzen/als-spender/

Neuigkeiten der Arche in Indien:
https://www.arche-landsberg.de/fileadmin/_processed_/b/1/csm_2020_June_d7ee266570.gif

 

 

 

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Kontakt und Ansprechpartner