Lebensgemeinschaft für Menschen 
mit und ohne geistige Behinderungen

Neuigkeiten aus unseren Geschwister-Archen

und der Arche Ukraine

Nachdem die Archen Uganda und Asansol uns auch am diesjährigen Gründonnerstag über das Ritual der Fußwaschung verbunden waren, haben beide unterschiedliches erlebt.

Die Arche Uganda hat ihren 32. Geburtstag gefeiert - Die Corona-Situation ist ähnlich wie hier so im Griff, dass auch größere Veranstaltungen wieder möglich sind. Aktuell wird die Gemeinschaft in Kampala von einem Leitungsteam aus 3 erfahrenen / ehemaligen Assistent*innen geleitet, denn Brian ist nach Hause zurück gekehrt und der Discernment-Prozess für eine neue Gemeinschaftsleitung läuft noch. Das Hühnerprojekt hat zwar wegen Corona weniger Gewinn gebracht als erhofft, aber immerhin etwas. Rundherum gibt es Wechsel in den Pfarreien, sodass es viele Einstandsbesuche von neuen Geistlichen gibt.

Die Arche Asansol hat im April ihr Neujahr begangen und zwischenzeitlich ihre Werkstätten wieder geöffnet. Allerdings hat ihnen die Bezirksregierung inzwischen verboten, eine Tagesförderstätte für Kinder mit Behinderung zu betreiben, was alle sehr bedauern! Nun beginnt die Suche nach neuen erwachsenen Mitgliedern sowohl zum Wohnen als auch für die Werkstätten und die Förderstätte für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung. Dafür wird in den Werkstätten fleißig produziert und seit nunmehr einem Vierteljahr ist der neue Gemeinschaftsleiter Sibasish Mondal im Amt - ehemaliger Assistent der Archen Asansol und Chennai, der ein Leitungstraining in Kanada absolviert hat.

Und hier noch eine deutsche Übersetzung des letzten updates vom Juni 2022 der Arche Ukraine (Quelle: https://www.larche.org/news/-/asset_publisher/mQsRZspJMdBy/content/update-of-l-arche-ukraine?_101_INSTANCE_mQsRZspJMdBy_redirect=https %3A%2F%2Fwww.larche.org%2Fnews%3Fp_p_id%3D101_INSTANCE_mQsRZspJMdBy%26p_p_lifecycle%3D0%26p_p_state%3Dnormal%26p_p_mode%3Dview%26p_p_col_id%3Dcolumn-1%26p_p_col_count%3D1)

„Wir fühlen, dass wir enorm unterstützt werden“

Unsere Arche-Gemeinschaften sind in größtmöglicher Entfernung zum Krieg gelegen, aber das heißt noch lange nicht, dass wir den Krieg nicht spüren würden.

Der Krieg zeigt die Verbundenheit innerhalb der Internationalen Arche

„Wir fühlen, dass wir enorm unterstützt werden und sind jeder Person und jeder Gemeinschaft, die uns hilft, sehr dankbar.“, sagt Oksana Zakharevych von der Arche Ternopil. „Wir haben viele Botschaften bekommen, die uns versichern, dass für uns gebetet wird, die Ermutigung und Unterstützung ausdrücken.“

Unsere zwei-wöchigen Gebete helfen uns weiterhin unsere Mitte zu finden. Wir sind allen, die teilgenommen haben, sehr dankbar. Das war sehr wichtig und hat für viele von uns einen großen Unterschied gemacht.

Durchgehend profitieren beide Gemeinschaften von großzügigen Spenden u.a. in Form von Nahrungsmitteln und dem Allernötigsten, die sie tatsächlich erreichen und dafür sorgen, dass sie ihre Aktivitäten auch in den Werkstätten weiter aufrechterhalten und die Gemeinschaften miteinander verbunden bleiben können.

Die Nachfrage nach dem Arche-typischen Willkommen bleibt weiter groß. Bis heute kommen Flüchtlinge an, die vor intensiven Kämpfen im Osten geflohen sind. Sie brauchen Erholung, Schutzräume und Unterstützung.

Das Gemeinschaftsleben geht trotz des Krieges und des Luftalarms weiter. „Wir organisieren Gemeinschafts-Treffen und Feierlichkeiten, wenn auch jetzt hauptsächlich via Internet.“, sagt Oksana. „Das wichtigste ist, dass wir einander haben und alle sicher und am Leben sind.“

Die Gemeinschaftsmitglieder sagen, dass die Sirenen nach 100 Tagen nicht mehr ganz so angsteinflößend sind wie am Anfang.

„Es gibt neben jeder Werkstatt einen Schutzbunker, zu denen wir die Wege kennen. Wir gehen dorthin, ohne in Panik zu geraten, wenn der Luftalarm losgeht.“, sagt Lesia. „Trotzdem fällt es uns schwer, uns an den Krieg zu gewöhnen. Wir hoffen, er endet bald.“

 

Spenden erbitten wir unter dem Stichwort „Ukraine-Hilfe“ auf das Konto der Arche Deutschland und Österreich bei der Kreissparkasse Steinfurt (BIC: WELADED1STF), IBAN: DE61 4035 1060 0031 1130 61. Wir leiten die Spenden an die Archen in der Ukraine und in Polen weiter. Die Arche Deutschland und Österreich e. V. ist als gemeinnützig anerkannt. Alle Spender/-innen erhalten zeitnah eine Spendenbescheinigung zugesandt, sofern Sie uns bei der Überweisung (oder per E-Mail) Ihre Kontaktdaten angeben.
Bei Rückfragen zu diesem Spendenaufruf wenden Sie sich gerne an Thomas Bastar, solidaritaetarche-deutschlandde, Tel.: 040/712 02 95.

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